Radarfallen=Geldschneiderei?

Wenn es nach einem Herforder Amtsrichter geht- dann ja.

 

Dieser hat nämlich seit letzter Woche mehr als 40 geblitzte Autofahrer freigesprochen, da er Radarfallen als Geldschneiderei erachtet und diese Form der Verkehrsüberwachung aus seiner Sicht auch nicht ausreichend gesetzlich geregelt ist.

Der primäre Zweck der Verkehrsüberwachung sei der Schutz der Bevölkerung und nicht das Geldverdienen. Hier veschieben sich laut Ansicht des Herforder Richters oftmals die Prioritäten.

 

Jedenfalls eine schöne "Idee" um auf gesetzliche Mißstände aufmerksam zu machen und die Raser im Raum Herford freuts.

 

Der Haken an der Sache ist, dies wird wohl eher ein Einzelfall bleiben. Insbesondere hier im Raum Nürnberg haben Verkehrssünder aufgrund strenger Richter teilweise ganz schlechte Karten, aber vielleicht nimmt sich der eine oder andere ja auch den Herforder Kollegen zum Vorbild.

 

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